Entspannt entgiften im Herbst – die 4 gesunden Grundregeln des Entgiftens für Körper und Geist

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Der Herbst ist farbenprächtig, aber auch dunkel. Die Tage werden kürzer,
das Sonnenlicht rarer. Morgens fällt es mitunter schwer, aus dem Bett zu kommen.
Man nimmt sich viel zu wenig Zeit für … ausreichend Bewegung an der frischen Luft, wohltuende Entspannungseinheiten zwischendrin und schon gar nicht für eine Reflexion im letzten Quartal, um Bisheriges zu resümieren und um Bevorstehendes für die letzten Monate zu korrigieren, zu planen oder erfolgreich abzuschließen.

Wie das Einbringen der Ernte seinen gewohnten Gang geht, sollten wir es uns zur Gewohnheit machen, uns in dieser Zeit Fragen zu stellen, wie:

Worauf kann ich stolz sein?
Was fehlt mir in diesem Jahr noch?
Worauf bereite ich mich vor?

Es geht um eine Art Zwischenbilanz – gleich wie in der Natur, bereitet man die Saat vor.
Die Saat für die eigenen Pläne, für einen selbst und für ein Miteinander.

Etliche Menschen entscheiden sich im Herbst dazu, sich zu „reinigen“, zu entgiften
viele trinken Tees oder unternehmen Spezialkuren wie Rohsäfte-Fasten, u. v. m.

Sich zu reinigen bedeutet nicht, es zu müssen, weil unser Körper völlig vergiftet ist.
Detox müsste gar nicht sein, denn unser Körper verfügt über eigene Reinigungsmechanismen, die er einsetzt, wann auch immer es erforderlich ist.
Beim Entgiften geht es darum, den Körper in diesen Mechanismen zu begleiten,
ihn zu unterstützen, damit es die Organe einfacher haben in ihrer Tätigkeit.
Reinigung bedeutet ebenfalls, die Seele miteinzubeziehen.

Was Entgiftung wirklich bedeutet – für Körper und Geist – und wie Sie
mit voller Energie und Elan entspannt durch den Herbst gehen und
in den Winter kommen – mit den 4 Grundregeln des Entgiftens
erfahren Sie im folgenden Blogartikel.

Warum soll ich meinen Körper entgiften?

Manche Menschen haben das Gefühl, dass ihr Körper total belastet ist – als Folge schlechter Ernährung oder beeinflusst von Medikamenten, schädlichen Umwelteinflüssen wie Abgasen, CO2, Pestiziden, chemischen Substanzen, u. v. m.
Mit einer Entgiftung des Körpers hoffen sie, sich von all diesen schädlichen Einflüssen mit einem Schlag zu befreien und den Körper wieder in sein „Gleichgewicht“ zu bringen.

Doch wann ist der Körper, wann sind wir im Gleichgewicht?

Für einen dauerhaften Schutz vor allen schädlichen Einflüssen gibt es kein Patentrezept, aber wir können die Risiken erheblich minimieren, und z.B. durch Entgiften unser „persönliches Gutes“ finden.

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Viele Menschen denken beim Entgiften an rein Körperliches – und tatsächlich ist es so,
dass etliche Stoffe wie Konservierungsmittel, Pestizide, Geschmacksverstärker über unsere Nahrung zugeführt werden. Zusätzlich konsumieren wir Alkohol, Nikotin oder Pharmaka, …, die bekanntermaßen besser zu meiden sind – sie sind falsche Freunde und trösten nur bedingt.

Doch wie steht es damit, wenn wir gestresst und überfordert sind, Depressionen haben oder uns einfach nur zurückziehen wollen, weil wir müde sind und angeschlagen. Wir werden gereizt und leicht krank und uns geht alles „auf die Nerven“. Zu guter Letzt kommt dann auch noch schlechter Schlaf hinzu … ein Teufelskreis des Körpers und der Seele, aus dem auszubrechen immer schwerer wird.

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Entgiften bedeutet, den Reinigungsprozess des Körpers UND der Seele zu unterstützen, anzukurbeln. Wie einer körperlichen Reinigung gleich, wo wir die Basis dafür schaffen, dass sich unsere Entgiftungsorgane weniger anstrengen müssen und nicht überfordert werden, können wir ebenso Gedanken und Gefühle ordnen, um unsere Seele eine Detox-Kur zu gönnen.
Und welche Jahreszeit wäre besser geeignet, um Gedanken ins Reine zu bringen, um zusammenzufassen, um abzuschließen, als der Herbst?

Die reinigende, klärende, inspirierende und erbauende Wirkung in Körper und Geist lernte ich selbst während meines persönlichen Studiums kennen, und setze sie bis heute noch immer in verschiedenen Lebensphasen ein.

Wie “funktioniert” Reinigung, Entgiftung? Was passiert im Körper?

Medizinisch gesehen ist Fasten nicht erforderlich, weil der Körper selbst imstande ist,
sich zu versorgen, sich zu wehren und sich zu schützen:

  • Die Lymphflüssigkeit beispielsweise transportiert Schadstoffe aus dem Körper.
  • Der Darm hält Krankheitserreger von uns fern und versorgt uns mit Nährstoffen.
  • Die Nieren reinigen unser Blut.
  • Die Leber speichert Eisen, Vitamine und leitet sie an unsere Zellen weiter.

Dies sind nur einige der zahlreichen Wirkweisen und Funktionen unseres Körpers.
Unsere Organe arbeiten unermüdlich und verlässlich – doch schadet es nicht, sie gelegentlich dabei zu unterstützen, durch eine Entgiftung beispielsweise. So schaffen wir die Voraussetzungen für die Reduktion schädlicher Einflüsse und für eine Entspannung von Körper und Seele.

Entgiftung durch Stressabbau. Ab wann ist Stress „ungesund“?

Eine permanente Überlastung, Überforderung stresst nicht nur äußerlich, sondern ebenso innerlich. Die Arbeit von Organen wird möglicherweise unregelmäßig, gerät aus dem Rhythmus und wir sind müde, angeschlagen, antriebslos. Wir „funktionieren“, weil es sein muss, und schaden damit nicht nur uns selbst, sondern auch … denen, mit denen wir tagtäglich zusammen sind wie unseren Kindern, Partnern, Kollegen.

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Entgiftung durch gesunde Ernährung. Was bedeutet es, sich „gesund zu ernähren“?

Die bewusste Konfrontation mit Ernährung fand bei mir schon im Elternhaus statt – Fleisch nur einmal die Woche, dazwischen Pasta, Knödel, Palatschinken und freitags immer Fisch.

Heute gibt es viele verschiedene Strömungen, Schulen, Ansätze und Küchen: Selbstverständlich ist eine vitaminreiche Kost mit viel Obst, Gemüse und Salaten empfehlenswert. Dazu wertvolle pflanzliche Proteinquellen, gesunde Fettlieferanten und qualitativ hochwertiges Getreide – angereichert mit Kräutern und gesundheitsfördernden Gewürzen – mich bestärkten meine eigenen Erfahrungen und die Entwicklung bisher vor allem darin, dass die Abwechslung das Gesunde ist – und das regelmäßige, frisch Gekochte das „Heilsame“ bringt.

„Lediglich mit dem Essen aufhören, heißt noch nicht fasten.“ (Mahatma Ghandi).

Einige Fastenformen im Überblick:

Nur trinken
Eine, zwei oder mehrere Wochen keine feste Nahrung zu sich zu nehmen. Tee, Gemüsebrühe, Wasser, Hafer-, Reis- oder Leinsamenschleim trinken – auch wenn Sie kein Durstgefühl verspüren! Vermeiden Sie, wenn möglich, Mineralwasser.

Wasserfasten
Gutes Quellwasser trinken

Null-Diät
Wasserfasten mit Vitamineinnahme und Mineralsalztabletten wird in Gesundheitseinrichtungen durchgeführt.

Teefasten
Dreimal täglich 2 Tassen ungezuckerten Kräutertee trinken. Während des Teefastens werden dem Körper keine Kalorien zugeführt.
Der Vorteil des Teefasten besteht darin, dass Sie warme Getränke zu sich nehmen.

Schleimfasten
Diese Fastenform ist besonders für Personen geeignet, deren Magen und/oder Darm empfindlich reagieren. Sie fasten mit Hafer-, Reis-
oder Leinsamenschleim. Eine Thermosflasche oder -kanne eignet sich hervorragend zum Warmhalten.

Rohsäftefasten (nach Heun)
3-5mal täglich 1 Glas frisch gepressten Obst- oder Gemüsesaft sowie zwischendurch Wasser trinken. Gemüse- und Obstsäfte sind zu konzentriert, man verdünnt sie deshalb mit Wasser. Wer sie nicht gut verträgt, rührt 1 Teelöffel Leinsamen hinein. Die feinen Schleimstoffe des Leinsamens binden Frucht- und Gemüsesäuren.

Molkefasten
1 Liter Molke über den Tag verteilt trinken, eränzt durch Kräutertees und Frischpflanzensäfte. “Diät-Kuhmolke” ist eiweißangereichert und daher für Schlanke und für die zweite Hälfte sehr langer Fastenzeiten sehr gut geeignet.

Ins Detail beim Fasten gehe ich in meinem Buch „Das Leben ein Geben“, mit einer genauen Anleitung für Entgiftung samt Rezeptsammlung sowie wertvollen Tipps und Informationen zu Entlastungs-, Entgiftungs- und Aufbautagen.

Entgiftung durch Bewegung. Wie viel Bewegung ist notwendig?

Wenn wir uns bewegen, bewegen sich auch unsere Organe und wir regen sie an, ihre Aufgaben gut oder noch besser zu bewältigen. Bewegung stärkt unser Immunsystem, kurbelt den Stoffwechsel an und dies trägt dazu bei, das Entgiften zu fördern, denn …
Gift- und Schadstoffe werden aus dem Körper befördert, mit der Bewegung.

Bewegen wir uns, dann schwitzen wir. Wenn wir schwitzen, wird unsere Durchblutung angeregt und unser Körper scheidet Schadstoffe einfacher aus.
Das klingt ganz einfach, ist es aber manchmal nicht, denn … nicht jeder Mensch ist gleich ein Spitzensportler. Oft fehlt es an Möglichkeiten, sich ausreichend zu bewegen oder an Gelegenheiten, und seien wir mal ehrlich: So allein im Halbdunkel oder gar bei Regen loszujoggen, ist … vor allem an dunklen, trüben Tagen, nicht jedermanns Sache.
Aber vielleicht nutzen Sie jede Gelegenheit, um mit dem Fahrrad zu fahren, Treppen zu steigen und auf den Lift zu verzichten. Der Gang zur Bäckerei in der Früh könnte der erste Spaziergang des Tages sein, oder in der Pause mal mit den Kollegen raus in die Mittagsonne, vielleicht sogar auf ein entspanntes Work-out?

Eine sehr gute Möglichkeit, um sich “ohne großen Aufwand” zu bewegen, vor allem so, wie wir in der Natur „gehen“ sollten, nämlich barfuß, bietet die Trema-Platte – eine Tretplatte mit großen und kleinen Noppen, die man … schlicht und einfach tritt.
Durch die Anregung der reflektorischen Zonen in der Fußsohle werden die dazugehörigen Organe viel besser durchblutet und das wirkt sich positiv auf deren Leistungsfähigkeit aus!
Die Frage, wie häufig Sie sich bewegen sollten, beantworten Sie selbst: immer, wenn Sie den Drang verspüren und drauf Lust haben, sollten Sie raus an die frische Luft und diesem Drang jedenfalls nachgeben. Oder auf die Trema-Platte im Wohnzimmer?

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Erwachsenen empfiehlt die WHO mindestens 21 Minuten Bewegung pro Tag (beziehungsweise 150 bis 300 Minuten pro Woche), die mäßig anstrengend sind. Beispielsweise Rasenmähen oder Treppensteigen … Um das empfohlene Bewegungspensum zu erreichen, empfiehlt es sich, mehr Bewegungsmöglichkeiten im Alltag zu nutzen wie Treppensteigen, Radfahren, zur Bäckerei gehen, …

Wann ist die beste Zeit zum Entgiften?

Am effektivsten entgiften Sie im Frühling, weil der Stoffwechsel hochfährt, aber ideal ist auch der Herbst – denn so verhindern Sie, dass Ihre Verarbeitungsprozesse in Winterschlaf gehen.
Ich habe in den letzten 20 Jahren immer zu jenen Zeiten entgiftet, sobald es der Moment, die Situation erforderte. Ich entgifte in verschiedenen Lebensphasen und zu bestimmten Zeiten, ao auch im Herbst. Er ist für mich die Zeit des In-mich-Gehens und Innehaltens und bestens geeignet, um auch zu entgiften, seelisch wie körperlich, und um eine Zwischenbilanz zu ziehen, mich neu auszurichten und für den Winter vorzubereiten.

Wie wirken die 4 Grundregeln des Entgiftens auf meinen Körper?

1. Alles weglassen, was nicht lebensnotwendig ist
Vermeiden Sie alles, was zur lieben Gewohnheit geworden ist und dem Körper während der Entgiftung schadet: Jede Form von Suchtmitteln wie Nikotin, Alkohol, Süßigkeiten, Kaffee und Medikamente (soweit entbehrlich). Setzen Sie, wenn medizinisch vertretbar, Etnwässerungstabletten ab und verzichten Sie auf Appetitzügler und Abführmittel.

2. Sich vom Alltag lösen
Statt einer Reizüberflutung von außen – Begegnung mit sich selbst:

_Vermeiden Sie alles, was zu sehr von Ihrer Person ablenkt, z.B. ein zu dicht gedrängter Terminkalender oder energieraubende Gespräche.
_Unterwerfen Sie sich nicht der Steuerung von außen, sondern nehmen Sie sich selbst wahr und überlassen Sie sich der Innensteuerung.
_Betrachten Sie berufliche wie familiäre Bindungen mit Abstand (aus dere Metaebene, Vogelperspektive).
_Verzichten Sie bewusst auf Medienkonsum wie beispielsweise Fernsehen, Radio und Zeitungen.

3. Sich natürlich verhalten
Machen Sie das, was Ihrem Körper gut tut.  Erschöpfte sollen sich ausschlafen, Bewegeungsfreudige sollen wandern, Sport betreiben, schwimmen. Tun Sie das, was Ihnen Spaß macht – bummeln, lesen, tanzen, Musik hören, Hobbys nachgehen.

4. Alle Ausscheidungen fördern
Entleeren Sie regelmäßig Ihren Darm, spülen Sie die Nieren durch, schwitzen Sie, machen Sie Atemübungen und pflegen Sie Ihre Haut sowie die Schleimhäute.

Was bringt der Reinigungsprozess des Entgifttens für Körper und Seele?

Sie können sich sicher sein, dass Ihr Körper von selbst entgiftet – aber mit regelmäßiger Unterstützung helfen Sie ihm und Ihren Organen, sich vor Überanstrengung zu schützen. Wenn Sie beispielsweise Alkohol und Nikotin reduzieren oder ganz weglassen, dann erholen sich Leber und Lunge – Sie werden sich rasch wohler fühlen, weil die Gefäße sich entspannen können und Ihre eigene Anspannung insgesamt nachlässt, – Sie „entkrampfen“ und das wirkt sich auf den ganzen Körper lockernd aus.

Entscheiden Sie sich bei einer Entgiftung zu einem Intervallfasten, z.B. 16/8 (16 Stunden fasten, z.B. während der Nacht und am Vormittag und Nahrung aufnehmen in den verbleibenden 8 Stunden), dann regenerieren sich Zellen – diese „Autophagie“ entlastet unseren Körper. Er gönnt sich eine Pause, entspannt sich. Regelmäßige Essenspausen bringen Leichtigkeit und entlasten den Darm – Beschwerden wie Völlegefühl, Reflux oder Müdigkeit können so reduziert werden. Und Sie können besser schlafen, wenn Sie weniger belastet sind.
Was Ihre Seele betrifft, so können Sie durch dieses Entgiften Abstand gewinnen, Energie zurückgewinnen und besser sich selbst begegnen.

Probieren Sie es aus und marschieren Sie drauf los. Teilen Sie Ihre Entgiftungsmomente mit mir und meiner Community und lassen Sie mir zu Ihren Erfahrungen einen Kommentar da und vor allen eines …

Schlafen Sie gut,
Maria Prinz

PS: Wenn Sie wissen möchten, wie eine Trema-Platte genau funktioniert, dann nutzen Sie mein 15 Minuten Gratis-Zoom-Coaching,
und ich zeige Ihnen sehr gerne, wie Sie Ihren Körper und Ihre Seele mit ein paar Tritten einfach und bequem in Schwung bringen.

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Ich bin Maria Prinz.

Als psychologische Beraterin, Autorin und gewerbliche Masseurin leite ich Sie an zu Reflexion, Umsetzung und neuer Bewegung. Der bewusste Umgang mit „Ernährung von Körper, Geist und Seele“ ist ein zentraler Bestandteil meiner Workshops sowie meiner Beratungen & Coachings mit Einzelpersonen, Paaren oder Gruppen.

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